Schule in Windorf

Nömerberg 1 
94575 Windorf
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Schule in Otterskirchen

Jahnstraße 3
94575 Otterskirchen
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25.09.2017: Silas und Skadi Wohlstreicher, die beiden Schüler der GS Windorf erhielten im August an der Regierung von Niederbayern in Landshut vom Regierungspräsidenten in Vertretung für Ministerpräsident Horst Seehofer eine Ehrenmedaille in Silber für herausragendes Verhalten:

März 2017: Silas und Skadi hörten im Nachbarsgarten eine alte Dame um Hilfe rufen. Diese hatte sich bei einem Spaziergang in ihrem Garten so schwer verletzt, dass sie hilflos auf dem kalten Boden liegen blieb und darauf hoffen musste, dass irgendjemand ihre Hilferufe ernst nahm und sich um Rettung für sie bemühte. Die beiden Kinder reagierten sofort und alarmierten gemeinsam mit ihrem Vater die Rettungsleitstelle. Silas, dazu befragt, meinte: "Mir war schon ein bisschen mulmig zumute, aber dann haben wir uns ein Herz gefasst und sind losgerannt." Auch die Schulfamilie mit Schulleiterin Anni Voggenreiter, Bürgermeister Franz Langer und Pfarrer Gotthard Würzinger freute sich über das beherzte Handeln der beiden Kinder und ehrte diese im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Mit Liedern, die das Thema "Hilfe holen" aufgriffen, überraschten die Schüler die beiden Ehrengäste. Buchgutscheine mit Süßigkeiten wurden Silas (4b) und Skadi (1b) als kleines Dankeschön für ihr vorbildliches Verhalten überreicht.

 

24.09.2017: Da staunten die Schüler am Schulort Otterskirchen nicht schlecht, als sie am ersten Schultag im Pausehof einen tollen Seileturm vorfanden, den sie sich schon so heiß gewünscht hatten. Bürgermeister Langer kam zu Besuch nach Otterskirchen und überzeugte sich davon, dass der Seileturm bei den Schülern ein voller Erfolg ist und somit das Geld, das die Gemeinde dafür ausgegeben hatte, gut angelegt ist. Jede Klasse begrüßte den Rathauschef mit einem Lied und die Schüler der zweiten Klassen erklärten die Regeln zur Benützung des Seileturms, damit kein Unfall bei seiner Benützung entstehen kann.

          

            

 

 

28.07.2017: Eifrig hatten sich die Schüler auf den Schulschlussgottesdienst vorbereitet, der dieses Jahr unter dem Motto "Steh auf und geh - die Heilung des Gelähmten" stand. In der Statio setzten sich Erstklässler mit der Frage auseinander, was im vergangenen Schuljahr ihnen Angst und was ihnen Freude bereitet hatte. Zu den Freuden zählten die Schüler die Tatsache, dass sie das Lesen und Schreiben gelernt hatten und schon gut rechnen können.  Als Angst und Furcht einflößend bezeichneten sie  Unfreundlichkeit ihrer Mitschüler, Streit untereinander und das Ausgelachtwerden von anderen Kindern. Religionslehrer Josef Ponigl hatte als Predigtspiel die Heilung des Gelähmten ausgesucht, das Dritt- und Viertklässler in drei Stationen anschaulich darstellten. Sie spielten vor, wie ihr "gelähmter Freund"  zu vielen Ärzten getragen wurde und nicht geheilt werden konnte. Auch die Pharisäer, zu denen sie ihn zuletzt getragen hatten und von denen er sich Hilfe erhoffte, bedauerten und meinten, er müsse sein schweres Los annehmen als Strafe Gottes. Schließlich kamen die Freunde mit ihrem Kranken auf der Bahre zu Jesus. Als Jesus den Glauben des kranken Jungen sah, nahm er von ihm alles, was ihn lähmte und ihm Angst machte. Die Kinder reflektierten anschließend mögliche Situationen im Schulalltag, die einen lähmen, ihm Angst machen oder in seiner Persönlichkeit einschränken können. Hass, Neid, Angst, schlechte Noten, Niederlagen, Spott, Lügen und Ungerechtigkeiten. In den Fürbitten nahmen einige Schüler das Thema des Predigtspiels auf und baten für die Schulabgänger der beiden vierten Klassen, dass sie ohne lähmende Angst an ihre neuen Schulen wechseln können und dort gute Freunde finden. Mit Liedern, die thematisch zum Gottesdienst passen, bereicherten alle Klassen die Feier. Die Ferienwünsche für alle Kinder wurden von der Klasse 1b  als Kommuniondank vorgetragen. Das Schlusslied "Herr, wir bitten, komm und segne uns" hatte Herr Ponigl für die Viertklässer als Abschiedslied umgedichtet und rührte so manche Eltern, als es hieß: " ... Nun auf Wiedersehn und ein Dankeschön allen, die uns gutgetan!"

 

21.07.2017: Eine volle Turnhalle mit Ehrengästen, Eltern und Verwandten erwartete die beiden vierten Klassen, als sie mit ihren Mitschülern in die Turnhalle kamen. Mit einem bunten unterhaltsamen Programm spannten die Schüler einen weiten Bogen mit Gedichten, Liedern, Tänzen und Einradvorführungen, um sich gebührend von den beiden vierten Klassen zu verabschieden. Ein Theaterstück, das die Schüler der 3. Klasse einstudiert hatte, führte den Gästen vor, wie Schule in 100 Jahren nur mit Robotern und Computern und ohne Hilfe von Lehrern aussehen könnte. Ein eigenartiges Bild tat sich da auf, als der Roboter zum Aufwecken kam und nicht die Mama. Seltsam mutete die Schüler die vom Computerprogramm verordnete Massagepause an, dachten sich doch an die lustigen Spiele im Pausehof, die sie wesentlich mehr begeisterten als Massage per Computer. Schulleiterin Anni Voggenreiter und die Schüler der Klasse 2b gaben den Viertklässlern viele gute Wünsche mit auf den Weg in die Zukunft. Zum Schluss verabschiedeten sich die beiden vierten Klassen mit einem gemeinsam einstudierten Lied von Lehrern und Klassenkameraden.

 

Das Licht der Freude an Senioren weitergeben!

Seit Wochen bereiteten sich die Schüler und Schülerinnen der Klassen 1b bis 4b auf den Besuch im Seniorenheim Donautal vor. Mit großem Engagement studierten die Kinder unter Leitung ihrer Klassenlehrerinnen vorweihnachtliche Lieder, Gedichte und Tänze ein, um den Senioren ein Licht der Freude im Advent schenken zu können. So führten die 1. Klasse einen Sternentanz vor und erzählte vom Hl. Nikolaus in Liedern und Gedichten. Während die Schüler ihre selbst gebastelten Sterne an die Heimbewohner verteilten, erfreute die Klasse 2b die Zuhörer mit dem Lied „Der Stern von Bethlehem“. Die Sterne der 2. Klasse, die mit weihnachtlichen Wünschen versehen waren, klebten die Kinder zur Erinnerung an ihren Besuch an die Eingangstüren des Speisesaals. Die Klasse 3b erfreute mit ihrem Vortrag von der lustigen Weihnacht und dem Singen des altbekannten Liedes „Kling Glöckchen“. Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse erinnerten mit dem Gedicht „Knecht Ruprecht“ viele Heimbewohner an ihre Kinderzeit, in der sie das Gedicht selbst gelernt hatten. Auch das Lied „Es wird scho glei dumpa“ und das gemeinsame Abschlusslied „Alle Jahre wieder“, bei dem alle Heimbewohner textsicher mit einstimmten, zauberten freudige Erinnerungen an die vergangene Kindheit herauf. Mit 50Plätzchentüten, deren Inhalt Schülermamas zur Verfügung gestellt hatten, verabschiedeten sich die Viertklässler persönlich von den einzelnen Senioren und wünschten dabei Frohe Weihnachten. Ganz besonders berührt waren anschließend die Schüler, als sie, begleitet vom Pflegepersonal die kranken Senioren auf ihren Zimmern besuchten und auch dort ihre Plätzchentüten verbunden mit herzlichen Weihnachtswünschen abgaben. Mit dem Applaus der Heimbewohner bedacht und mit einer kleinen süßen Wegzehrung der AWO-Leitung versorgt, machten sich alle vier Klassen wieder auf den Heimweg in die Schule.