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Die Klasse 4b erkundet die Veste Oberhaus


Auf der Veste Oberhaus


oberhaus

4 Kinder der Klasse 4b berichten über ihre Erlebnisse auf dem Ausflug nach Passau:

 

Kilian erzählt:

Am Freitag, den 19. Juni 2009 waren wir, die Klasse 4b, auf der Veste Oberhaus.

Über den Ludwigsteig gingen wir vom Niederhaus hinauf zum Oberhaus. Manchen ging schon nach den ersten der über 200 Stufen fast die Puste aus. Schließlich erreichten wir aber doch alle über die Brücke den Burghof, wo uns unsere Führerin schon erwartete. Die Führung war sehr interessant, denn wir lernten viel, durften aber auch viel selbst ausprobieren. So versuchten wir wie ein mittelalterlicher Zimmermann, Löcher in Balken zu bohren; das war gar nicht einfach. In einem Raum konnten wir sogar spüren, wie es sich auf einer mittelalterlichen Burg lebte: Es war sehr kühl, stickig und düster. Danach zeigte uns die Führerin, wieso es heute keine Ritter mehr gibt. Wegen der Erfindung von Kanonen und Schießpulver, die die Mauern einer Burg sehr leicht zerstören konnten, hatten Ritter zu Pferd mit Lanzen keine Chance mehr. Zu dieser Zeit wurde auch Oberhaus umgebaut und die Mauern dicker gemacht. Deshalb heißt es heute „Veste“.

Anschließend schauten wir uns die Fresken in der Georgskapelle genau an, denn wir wollten selbst noch welche herstellen. In der Werkstatt bereiteten wir alles vor. Jeder bekam ein Häufchen Gips auf eine Platte, das man dann gleichmäßig verstreichen musste. Doch leider merkten wir sehr bald, dass die Führerin den falschen Gips genommen hatte, denn er trocknet erst nach einer Stunde. So mussten wir nochmal von vorne anfangen. Ich war froh darüber, denn mein erster Versuch war nicht so gut gelungen. Danach schaffte ich es viel besser und mein Fresko wurde sehr schön. Beim Fresko musste man auf den feuchten Gips Farbe, die erst aus Pigmenten angerührt wurde, verteilen. Das Motiv durften wir frei wählen. Man muss sehr schnell arbeiten, damit der Gips noch feucht ist, wenn man die Farbe mit dem Pinsel aufträgt.

Weil es so stark regnete, holte uns der Bus oben auf der Burg ab. Stolz fuhr jeder mit seinem Kunstwerk nach Hause.

 

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Alfred berichtet:

Vor kurzem unternahmen wir, die Klasse 4b, an einem regnerischen Tag, einen Ausflug nach Passau. Dort schauten wir uns die Veste Oberhaus an und genossen eine interessante Führung. Die Burg befindet sich auf einem hohen Berg, direkt zwischen den Flüssen Donau und Ilz. Bischof Ulrich setzte 1219 den Grundstein.Im RIttersaal wurden uns die einzelnen Bestandteile von Rüstungen gezeigt. Dies waren zum Beispiel Schwert, Lanze, Helm, Brust und Rückenpanzer, Handschuhe und vieles mehr. In einem weiteren Raum waren Waffen ausgestellt: Hier sahen wir Pistolen, Gewehre und Kanonen, welche mit Pulver und Steinkugeln geladen wurden. Zur damaligen Zeit wurden sogar tote Tiere in die gegnerische Burg geschossen.

Nach der Führung durfte jeder auf einer 30 x 30 cm großen großen Platte ein Fresko anferigen. Jeder musste dazu ein eigenes Motiv entwerfen. In einem noch flüssigen Gips zogen wir mit einem spitzen Gegenstand die Konturen unseres Bildes. Noch vor dem Aushärten der Masse wurden die einzelnen Felder farbig bemalt. Durch diese Technik waren die kunstvollen Bilder sehr haltbar, weil die Farben nicht abblättern konnten.

Nach Fertigstellung der Kunstwerke fuhren wir, nach diesem sehr interessanten Museumsbesuch, wieder zur Schule zurück.

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Marie erinnert sich:

Am 19.06.09 waren wir im Oberhaus in Passau. Dort machten wir einen Rundgang. Als Erstes nahmen wir einen Brunnen wahr, dieser wurde zuerst erbaut, weil er sehr wichtig war: Zum Brände löschen, für Trinkwasser und zum Waschen. Als Nächstes wurden wir in eine Kammer geführt, wo alte Gegenstände ausgestellt waren, wie auch Nachbildungen der Veste und des Klosters Niedernburg. Auch eine Streckbank konnte man dort noch besichtigen!

Anschließend gelangten wir in einen Raum, in dem gezeigt wurde, wie es früher im Mittelalter war. Der Essplatz war mit einem riesigen Tisch ausgefüllt, auf dem Gewürze, Holzteller und Löffel lagen. Warum kein Messer dort lag? Das Messer hatte immer jeder dabei und die Gabel benutzten sie nicht, die Menschen damals waren furchtbar abergläubisch und dachten, sie sei ein Dreizack des Teufels! In einem weiteren Raum betrachteten wir Rüstungen, Speere, Schwerter und andere Waffen. Das Kettenhemd durften wir auch einmal heben! In einem kleineren Raum befanden sich Kanonen, Kanonenkugeln und ein großes Ölgemälde.

Übrigens Veste Oberhaus heißt diese, weil sie früher eine Festung war!

 

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Philipp weiß:

Wir, die Klasse 4b, besuchten die Veste Oberhaus, die im Jahre 1219 erbaut worden war. Dort hatten wir eine Führung durch das riesengroße Gebäude, doch zuerst mussten wir den steilen Berg hinauf! Nach der Besichtigung des Burgtores und des Brunnens, der metertief war, betrachteten wir ein Modell der Veste Oberhaus und der Unterburg. In einem Raum waren Berufe des Mittelalters dargestellt, wie z.B. Schreiner und Maurer. Es waren eigentlich dieselben Berufe wie heute, jedoch musste früher, da es noch keine Maschinen gab, alles mit der Hand gemacht werden. Besonders interessierte uns der Raum mit den Rüstungen und Schwertern. Wir durften einen Handschuh anziehen und einen Helm aufsetzen. Waren die schwer!

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