Schule in Windorf

Sitz der Schulleitung und des Sekretariats
Nömerberg 1 
94575 Windorf
Tel.: 08541-903740
Fax: 08541-90374-204

Schule in Otterskirchen

Jahnstraße 3
94575 Windorf
Tel.: 08541-903740
Fax: 08541-90374-204

03.06.2019: Siegfried Herrmann, Bildungsreferent im Bereich der Umweltpädagogik, besuchte die beiden vierten Klassen, um mit ihnen im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts unter dem Motto "Schütze die Natur - Vermeide Plastik!" über die Gefahren der Umweltverschmutzung durch Plastik zu sprechen. Die Schüler waren bereits durch den bisherigen Unterricht an der GS Windorf über Gefahren durch Plastikmüll informiert worden und hatten auch schon ihre persönliche Stofftasche für den regelmäßigen Büchereibesuch besorgt und mit Stofffarben bedruckt, sie waren  dennoch von Siegfried Herrmann, ehemaligen Lehrer und Rektor i. R. schwer beeindruckt, als er ihnen unter anderem einen Joghurtbecher zeigte, der bereits 43 Jahre alt war, aber trotzdem noch gut erhalten ist. Seiner Aussage nach braucht ein Plastikbecher 450 Jahre bis er zerbröselt ist. Derart motivert, setzten sie sich im Unterrichtsgespräch ernsthaft mit den Gefahren auseinander, die durch unkontrollierter Plastikbenutzung unter anderem der Tierwelt drohen. In einem Videoclip konnten die Schüler die Folgen für die Umwelt deutlich erkennen. Im weiteren Verlauf des Unterrichts versuchten die Kinder Möglichkeiten zum Ersatz von Plastik zu sammeln: Stofftaschen verwenden, Einwegprodukte aus Plastik weitgehend vermeiden, Eis in der Waffel und nicht aus dem Becher schlecken, Milch sowie alle übrigen Getränke in Glasflaschen kaufen. Sie erfuhren, dass zur Herstellung von Plastik Erdöl benötigt wird, das aber nicht "ewig" zur Verfügung steht und dass Forscher versuchen, aus Bambus Bioplastik herzustellen, das dann auch recycelt werden kann. In einer anschaulich aufgebauten Broschüre fassten die Viertklässler ihre gewonnenen Erkenntnisse zusammen, um sie auch im Elternhaus vorstellen zu können, sodass der Verzicht auf Plastik von Schule und Elternhaus gemeinsam vorgetrieben werden kann.

24.05.2019: Im Laufe des Jahres stand der Wald immer wieder im Fokus des Heimat- und Sachkundeunterrichtes. Dieses Jahr hatte es die Klasse 3b geschafft, an den Waldjugendspielen teilzunehmen, noch dazu bei strahlendem Wetter. Die Klasse startete den ca. 3,5 km langen Rundweg. Dabei durften sie verschiedene Disziplinen wie Zapfenzielwurf, Blätterangeln oder Dachstuhl bauen durchlaufen. Dazu hatten sie jede Menge Fragen des begleitenden Försters zum Thema Wald zu beantworten, die so manchen Drittklässler ins Schwitzen brachten. Den rundum schönen Tag trübte nur der im Stau stehende Bus, weswegen es zu einer verspäteten Heimkehr nach Windorf kam.

02.05.2019: Gespannt warteten die beiden vierten Klassen auf den Beginn des Projektes "Wunderwelt der Technik" in sechs Unterichtseinheiten. Eckardt Martin und Meyer Julia hatten bereits Wochen vorher ein informatives Programm erarbeitet, um die Grundschüler mit der Welt der Technik vertraut machen zu können.

Was ist Technik? Mit dieser Frage konfrontierten die Projektleiter die Schüler. In einem intensiven Unterrictsgespräch wurde den Schülern klar, dass nicht nur alle elektrischen Geräte, sondern alle Dinge, die der  Mensch zur Erledigung bzw. zur Erleichterung von Tätigkeiten erschaffen hat, zum Begriff "Technik" gehören. In der darauffolgenden Gruppenarbeit mussten sich die Schüler als Ingenieure betätigen und versuchen, einen möglichst stabilen Turm zu bauen. Dazu erhielten sie Schaumstoffkugeln und Holzstäbchen als Hilfsmittel. Eine weitere "technische" Aufgabe war es, ein rohes Eis so mit Verpackungsmaterialien zu verpacken, dass es einen Fall aus 5m Höhe "überlebte". Alle Kinder gingen mit Feuereife an ihre Aufgaben heran. Das Herunterwerfen des verpackten Eis von der Galerie der Turnhalle und die anschließende Überprüfung, ob die Verpackung richtig gewählt war, erhöhten Spannung und Mitarbeit ungemein.

Für die zweite und dritte Einheit stand das Thema "Ohne Energie läuft nichts!" im Mittelpunkt. So stellten die Schüler fest, dass Energie unsichtbar ist, aber einiges bewegen kann, dass die Hauptenergiequelle die Sonne ist und in chemische Energie umgewandelt werden kann. Gespannt machten sich die Schüler an die Aufgabe "Wie kann ich eine PET- Flasche in Bewegung bringen?" Dazu setzten sie sich mit der Funktionsweise eines Motors auseinander. Mit Hilfe einer Bauanleitung und Unterstützung der Projektleiter machten sich die Kinder nun daran, ein Flaschenauto herzustellen. Der Bau des Motors mit Hilfe von Draht und Eisennägeln stand dabei nun im Mittelpunkt.

Die vierte Unterrichtseinheit umfasste die Fertigstellung des Modellautos mit Elektromotor und zugelich den Bau eines Bürstenroboters mit Vibrationsmotor. Dazu mussten die Schüler Kabel an die Batteriequelle, den Ein-/Ausschalter und den Motor löten. Außerdem war es ihre Aufgabe, ein Gewicht an den Motor zu schrauben, das die Vibration der Bürste bewirken sollte. Mit Feuereifer machten sich die Schüler an diese Aufgabe und anschließend in der Aula durfte jedes Kind seine rotierende Bürste ausprobieren.

11.04.2019: Mit großem Engagement hatten Schüler und Lehrer sich auf den Besuch im Seniorenheim Donautal vorbereitet, um für die Heimbewohner den Frühling einzufangen. So ließ die 1. Klasse "die Blumen Rock'n Roll tanzen", die Klasse 2b erfreute die Zuhörer mit dem Lied "Dampfnudln hamma gestern g'hobt", bei dem so mancher Heimbewohner in Erinnerung an seine Kindheit mitsummte. Das Lied vom Osterhasen Franz Meier erfreute Schüler wie die Senioren. Magdalena, Josef, Ronja und Jakob spielten auf Akkordeon und Steirischen lustige bayrische Volksweisen auf. Die Klasse 3b trug das Lied "Ich mag den Frühling in deutscher und englischer Sprache vor. Mit dem Singspiel vom grantigen Osterhasen, das die Klasse 4b vortrug verabschiedeten sich alle Grundschüler und überreichten an die Heimbewohner Schokohasen und Ostereier. Für ihre Vorträge ernteten die Schüler großen Applaus.

08.02.2019: Gerne nahm die GS Windorf für den Schulort Otterskirchen das Angebot von der Leiterin der Blaskapelle Kirchberg vorm Wald Birgit Maier an und freute sich, als eine Abordnung junger Musiker mit ihren Blasinstrumenten im Schulhaus aufspielte. Groß war das Interesse aller Schüler, als sie aufgefordert wurden, selbst auf den einzelnen Blasinstrumenten zu "spielen". Einerseits konnte dadurch der Musikunterricht durch Instrumentenkunde vor Ort belebt werden, andererseits erhofften sich die Mitglieder der Blaskapelle natürlich durch ihre Vorstellung, dass sich eventuell neue Blasmusikschüler anwerben ließen.