Schule in Windorf

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18.07.2019: Der ILE-Verband, dem die Marktgemeinde Windorf angehört, hat sich den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben und lud aus diesem Grund nach Neukirchen v. Wald zum Besuch der Umweltausstellung ein. Beim Betrachten der Ausstellung erfuhren die Schüler, dass der Begriff "Umwelt" äußerst komplex ist und sich nicht nur auf die Natur beschränkt, sondern vor allem unsere Lebensstile Auswirkungen auf weltweiten Lebensbedingungen haben. Außerdem beschäftigten sich die Schüler mit dem Energieverbrauch im Haushalt und den Einsparmöglichkeiten.

15.07.2019: Hatten schon am Sommerfest die Johannisbläserzwergengruppe aus Vilshofen zur Eröffnung der Feier gezeigt, was sie können, so durften jetzt die Windorfer Schüler alle Blasinstrumente auch in Natura erfühlen, tasten, ihre unterschiedlichen Klänge hören und vor allem auch persönlich ausprobieren. Leiterin der Bläsergruppe Frau Regina Jungwirth erläuterte und beschrieb die einzelnen Blasinstrumente und regte die Kinder zum "Blasen" an. Ziel der jeweiligen Unterrichtsstunde war es, zum einen im Rahmen des Musikunterrichts die Kinder mit Musikinstrumenten vertraut zu machen und zum anderen die Kinder anzuregen, ein Blasinstrument erlernen zu wollen.

28.06.2019: Mit Wissen aus dem Heimat- und Sachkundeunterricht bestens versorgt, machte sich die Klasse 4b der GS Windorf auf den Weg zum Infozentrum "Isarmündung". Gebietsbetreuer für das Mündungsgebiet der Isar Thomas Schoger-Ohnweiler erzählte in seiner Begrüßung von den Tieren, die an Donau und Isar leben. Aus aktuellem Anlass ging er auch auf das Leben der Honigbiene ein und zeigte den Schülern dazu einen 3-D-Film. Anschließend führte Herr Schoger-Ohnweiler die Kinder durch die Ausstellung und zeigte ihnen, wie ein Biber seine Burg baut und welche Tiere im Infozentrum im Aquarium leben. Der Besuch am Weiher gehörte mit zu den Höhepunkten der Exkursion für die Schüler, durften sie doch ins Wasser waten und mit Keschern ausgerüstet, verschiedene Kleinsttiere aus dem Wasser holen und diese dann unter dem Mikroskop betrachten. So gab es Wasserschnecken, Kaulquappen und kleinste Fischchen zu bewundern. Da waren die Mückenstiche und die Hitze am Ende der Exkursion schnell vergessen, hatten die Schüler mit ihrer Lehrerin Christine Peter doch viele neue Eindrücke und weiteres Wissen rund um das Leben der Tiere im Wasser gewinnen können.

5.6./ 6.6.: Beide dritten Klassen besuchten im Rahmen des Projektex "Wir besuchen einen Bauernhof" einen etwas aus der Art fallenden Bauernhof, der sich auf die Züchtung von Alpakas verlegt hat. Ganz gespannt lauschten die Schüler den Ausführungen von Familie Bauer über die Herkunft, Haltung und Pflege der Alpakas. Besonders erfreut waren die Schüler, als sie sich daran machten, aus der Alpakawolle einen Streifen gewalzter Wolle herzustellen. So lernten sie auch den Umgang mit einem Karden und bestaunten dann das entsprechende Ergebnis. Zuletzt durften die Schüler noch einen Ball aus Alpakawolle filzen, den sie dann natürlich auch mit nach Hause nehmen durften. Schüler und Lehrer waren begeistert von dem Besuch auf dem Hof und vor allem auch von der guten pädagogischen Unterweisung durch die Familie Bauer.

    

 

 

03.06.2019: Siegfried Herrmann, Bildungsreferent im Bereich der Umweltpädagogik, besuchte die beiden vierten Klassen, um mit ihnen im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts unter dem Motto "Schütze die Natur - Vermeide Plastik!" über die Gefahren der Umweltverschmutzung durch Plastik zu sprechen. Die Schüler waren bereits durch den bisherigen Unterricht an der GS Windorf über Gefahren durch Plastikmüll informiert worden und hatten auch schon ihre persönliche Stofftasche für den regelmäßigen Büchereibesuch besorgt und mit Stofffarben bedruckt, sie waren  dennoch von Siegfried Herrmann, ehemaligen Lehrer und Rektor i. R. schwer beeindruckt, als er ihnen unter anderem einen Joghurtbecher zeigte, der bereits 43 Jahre alt war, aber trotzdem noch gut erhalten ist. Seiner Aussage nach braucht ein Plastikbecher 450 Jahre bis er zerbröselt ist. Derart motivert, setzten sie sich im Unterrichtsgespräch ernsthaft mit den Gefahren auseinander, die durch unkontrollierter Plastikbenutzung unter anderem der Tierwelt drohen. In einem Videoclip konnten die Schüler die Folgen für die Umwelt deutlich erkennen. Im weiteren Verlauf des Unterrichts versuchten die Kinder Möglichkeiten zum Ersatz von Plastik zu sammeln: Stofftaschen verwenden, Einwegprodukte aus Plastik weitgehend vermeiden, Eis in der Waffel und nicht aus dem Becher schlecken, Milch sowie alle übrigen Getränke in Glasflaschen kaufen. Sie erfuhren, dass zur Herstellung von Plastik Erdöl benötigt wird, das aber nicht "ewig" zur Verfügung steht und dass Forscher versuchen, aus Bambus Bioplastik herzustellen, das dann auch recycelt werden kann. In einer anschaulich aufgebauten Broschüre fassten die Viertklässler ihre gewonnenen Erkenntnisse zusammen, um sie auch im Elternhaus vorstellen zu können, sodass der Verzicht auf Plastik von Schule und Elternhaus gemeinsam vorgetrieben werden kann.